Aktuelles vom NABU Helmstedt

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  • Vorstand bleibt im Amt
  • Nach der Arbeit gibt es den Imbiss
  • Rücksichtslos in geschützten Waldteile
  • NABU fordert nachhaltige Waldbewirtschaftung

Vorstand bleibt im Amt

Die Mitglieder des NABU, KG Helmstedt, haben während der Hauptversammlung 2018 den neuen Vorstand gewählt. Es blieb bei dem bisherigen Personal: Vorsitzender Reinhard Wagner, Stellvertreter Karl-Heinz Dorge, Kassenwartin Elisabeth Hegenbarth-Doil und Schriftführerin Bärbel Umbach.  Beisitzer sind Hermann Lichtsinn, Christine Kuntze-Teichler, Klaus Haberland  und Manfred Becker.

Winken die beiden jungen Turmfalken zum Abschied oder war es ein Gruß an den Fotografen und NABU-Mitglied Klaus Doil aus Helmstedt? Der hat die beiden Vögel während des Urlaubs auf Schloss Neuenburg bei Freiburg an der Saale gesehen hatte. Ein sehenswerter Schnappschuss, der selten gelingt.

Rücksichtslos in geschützen Waldteilen

Tiefe Furchen in einer der vielen Rückegassen.
Tiefe Furchen in einer der vielen Rückegassen.

Wieder ist im Beienroder Holz in der Gemeinde Lehre in geschützen Waldbereichen im Auftrag der niedersächischen Staatsforst gearbeitet worden. Dabei wurde kaum Wertholz geschlagen. Altholz, junge Hainbuchen, Erlen und Kiefern sind Opfer des Harvesters. Um das Holz aus dem Wald zu holen, wurden Rückegassen geschaffen. Der vorgeschriebene Abstand zwischen den Rückewegen beträgt 40 Meter, die sind nicht eingehalten worden. Teilweise sind es nicht einmal 20 Meter. Die Staatsforst nahm keine Rücksicht auf Bäume mit Spechthöhlen und scheinbar ist es den Verantwortlichen auch egal, dass der Boden wegen geringwertiger Hölzer erneut stark verdichtet wird. NABU, BUND und LBU werden diese gesetzeswidrigen Handlungen in diesem Jahr zum Thema machen.

Althölzer mit Spechthöhlen sind geschlagen worden.  Fotos: Reinhard Wagner
Althölzer mit Spechthöhlen sind geschlagen worden. Fotos: Reinhard Wagner

NABU fordert nachhaltige Waldbewirtschaftung

Der Wald ist einer unserer wichtigsten Lebensräume. Die Politik der Bunderegierung und des Landes Niedersachsen ist auf maximale Ausbeutung der Wälder ausgerichtet. Holzerzeugung und Jagd stehen dem Naturschutz entgegen in vielen Landesteilen. Im Landkreis Helmstedt gibt es genügend Beispiele dafür. Augenscheinlich sind die Kahlschläge im Elm. Wanderer und Naturschützer haben ihre Meinung dazu in den Medien gäußert. Altholzbestände sind fast verschwunden, der Naturpark Elm ist überwiegend ein Stangenwald, der den Vögeln kaum noch Schutz und Nahrung bietet. Lediglich einige Altholzinseln sind erhalten geblieben. "Wohl meistens deshalb, weil dort der Einschlag nicht mehr gewinnbringend ist", vermutet Reinhard Wagner vom NABU Helmstedt. Doch diese Restbestände reichen nicht zum Überleben von einer vielfältigen Flora und Fauna.

Es ist eher Zufall, wenn ein vom Wind geknickter Baum liegen bleibt, der von Pflanzen und Tieren erobert wird und langsam vermodert. Auf dem Foto ist es ein Stamm, der offenbar von der Holzwirtschaft als wertlos angesehen worden war und im Elz liegen geblieben ist.

Ein Baumstamm, aus dem neues Leben entsteht. Foto: Reinhard Wagner
Ein Baumstamm, aus dem neues Leben entsteht. Foto: Reinhard Wagner

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